Rhyolith – Aussehen



Rhyolith, der umgangssprachlich meist als Porphyr bezeichnet wird, ist ein vulkanisches Gestein. 
Im Gegensatz zu Graniten ist dieser Stein sehr schnell erkaltet. Deshalb konnten nicht alle Minerale gut sichtbar auskristallisieren. So ist es für diesen Steine typisch, dass einzelne Minerale als sogenannte Einsprenglinge gut erkennbar sind. Die einzelnen Minerale in der Grundmasse können mit bloßem Auge nicht unterschieden werden.


www.montigglerporphyr.it / Naturnaher Stein mit lebendigem Dekor

Rhyolithe vwerfüguen über ein lebhaftes Erscheinungsbild. Sie bewegen sich in der Regel in einem grau bis rotviolettem Farbspektrum. Intensive rötliche Tönungen kommen vor allem bei mexikanischen und chinesischen Sorten sowie bei dem aus dem Raum Trento stammenden Camparta Red vor. In seltenen Fällen ist die Grundmasse (z.B. Sarner Grün) grünlich eingefärbt.

Rhyolith – Magmatisches Ergussgestein
Rhyolithe zählen zu den Vulkaniten und sind die Ergussäquivalente der Granite. Deshalb weisen sie nahezu den gleichen Mineralbestand wie Granite auf. Auf Grund der raschen Abkühlung konnten sich jedoch keine typischen granitischen Strukturmerkmale ausbilden. Betrachtet man Rhyolithe jedoch unter dem Mikroskop, so werden häufig mikrogranitische oder mikrosphärolitische Strukturen erkennbar.


www.naturstein-datenbank.de / Porfido Trentino

Der Stein besteht aus einer makroskopisch nicht differenzbaren Grundmasse, in die vereinzelte Einsprenglinge eingelagert sind. Rötlich bis gelblichbraune Wolkungen, die je nach Handelssorte weiche Übergänge oder scharfe Abgrenzungen zeigen, sind auf dispers verteilte Eisenoxide in unterschiedlichen Konzentrationen zurückzuführen.



Dipl.-Ing.(FH) Detlev Hill
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Beitrag erstellt am 31.8.2018